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Umweltschränke & Sicherheitsschränke

 

Umweltschränke und Sicherheitsschränke

Umweltschränke, auch Sicherheitsschränke oder Gefahrstoffschränke genannt, dienen hauptsächlich zur Lagerung von Gefahrstoffen am Arbeitsplatz. Je nach Lagermedien sind Pflanzenschutzmittelschränke, Chemikalienschränke, Säuren- und Laugenschränke oder Sicherheitsschränke Typ 90 zu verwenden.

Sicherheitsschränke Typ 90 sind 90 Minuten brandkammergetestet nach DIN EN14470-1, für entzündbare Flüssigkeiten und entzündliche Stoffe zu verwenden.

Von kleinen Abzugsunterschränken bis zu 200l Fassschränken oder zur Lagerung von Druckgasflachen, ob als Apothekerschrank, mit Auszugsböden oder mit Einlegeböden, bei Wagner finden Sie Ihre optimale Lagerlösung. Für kleinere Mengen verschiedener Chemikalen und bei beengten Raumverhältnissen, führt Wagner auch Kombi-Sicherheitsschränke für die getrennte Lagerung von Säuren und Laugen, aber auch brennbarer Flüssigkeiten oder Giftstoffen in einem Schrank.

Wichtig sind die Beständigkeit des Wannenwerkstoffes gegenüber dem Lagermedium und das Auffangvolumen der integrierten Auffangwannen.

Alle Sicherheitsschränke werden von einem Fachbetrieb nach WHG hergestellt.

Sonja Karl-Götz

Sonja Karl-Götz

02364-50499-19

Akten-/Dokumentenschränke schützen Ihre Unterlagen und Dokumente vor dem Zugriff durch unberechtigte Dritte und vor Zerstörung durch Feuer, Wasser, Feuchtigkeit und Licht. In jedem Unternehmen gibt es Akten und Dokumente, die verschlossen und gesichert aufzubewahren sind. Die Notwendigkeit der Lagerung ergibt sich aus den gesetzlichen Fristen für die Aufbewahrung von Geschäftsdokumenten, die beispielsweise im Handesgesetzbuch aufgeführt sind. Je nach Variante sind die Schränke 30 Minuten oder 90 Minuten feuerbeständig gemäß Brandkammertest. Die Zertifizierung garantiert Qualität und Sicherheit der Schränke nach europäischen Normen. Spezielle Dichtungslippen an den Schranktüren schützen Ihre Dokumente vor Löschwasser.

Kombi-Sicherheits-/Gefahrstoffschränke sind die ideale Lösung zur Lagerung verschiedenster Gefahrstoffe auf kleinstem Raum. Die Entlüftung aller Lagersegmente erfolgt über einen zentralen Anschluss auf dem Schrankdach. Die Schränke sind zur Lagergung gesundheitsschädlicher und gewässergefährdender Stoffe, giftiger und sehr giftiger Stoffe, Säuren und Laugen zugelassen. Sie werden durch einen Fachbetrieb gemäß WHG gefertigt.

Sicherheitsschränke für entzündbare Flüssigkeiten bieten Ihnen die Möglichkeit der Lagerung von Gefahrstoffen in Arbeitsräumen, da diese Lagerung nur zugelassen ist, wenn sie mit dem Schutz der Beschäftigten vereinbar ist und in besonderen Einrichtungen erfolgt. In Deutschland etablierten sich Schränke Typ 90  (90 Minuten feuerbeständig von innen und außen), da diese Zeit den Beschäftigten ausreichend Fluchtzeit aus dem Arbeitsraum bietet und Feuerwehrleuten und Rettungskräften ermöglicht, in den Arbeitsraum zu gelangen, bevor durch den Sicherheitsschrank Gefahrstoffe austreten, die aus einem kleinen Brand ein unkontrollierbares Feuer entfachen. Die Schränke werden nach DIN EN14470-1 gefertigt. Sicherheitsschränke der Typen 30 und 60 Minuten sind in Deutschland nur eingeschränkt nutzbar.

Chemikalienschränke gewährleisten, je nach Ausstattung und Bauart, die vorschriftsmäßige Lagerung von gesundheitsschädlichen, wassergefährdenden, giftigen und sehr giftigen Flüssigkeiten oder Säuren und Laugen. Je nach benötigter Stellfläche, Gesamtvolumen oder Größen der Einzelgebinde stehen eine Vielzahl von Varianten zur Verfügung, von kleinen Abzugsunterschränken bis zu Schrankbreiten von 1500mm mit einem Auffangvolumen in der Bodenwanne bis 220l. Für Räume mit begrenztem Platz vor dem Schrank empfehlen wir Schränke mit Schiebetüren. Sie haben viele kleine Gebinde die übersichtlich aufgestellt sein sollten? Bei Schränken mit Vollauszugsböden oder mit Apothekerauszügen kein Problem. Der Innenraum sowie die komplette Inneneinrichtung der Säuren und Laugenschränke sind komplett aus korrosionsfreien Bauteilen. Alle Schränke sind mit einem Profilzylinderschloss ausgestattet und schützen so Ihre Chemikalien vor unberechtigtem Zugriff durch Dritte.

Gasflaschenschränke ermöglichen die Lagerung von Druckgasflaschen auf Grundlage der TRGS510. Unter Lagern versteht man das Aufbewahren zur späteren Verwendung sowie zur Abgabe an andere. Es  schließt die Bereitstellung zur Beförderung ein, wenn die Beföderung nicht innerhalb von 24 Stunden nach der Bereitstellung oder am darauffolgenden Werktag erfolgt. Ist dieser Werktag ein Samstag, so endet die Frist mit Ablauf des nächsten Werktags. Die TRGS gilt nicht für das Bereithalten von ortsbeweglichen Druckgasbehältern. Räume zum Lagern von Druckgasbehältern müssen von angrenzenden Räumen durch mindestens feuerhemmende BAuteile getrennt sein. Feuerbeständige Bauteile sind erforderlich, wenn in angrenzenden Räumen, die nicht dem Lagern von Druckgasbehältern dienen, Brand- und Exposionsgefahr bestehen. Für Laboratorien findet die TRGS526/BGI850-0 Anwendung. Weitere Details und Anforderungen entnehmen Sie bitte der TRGS510 bzw. TRGS526.

Brandschutzcontainer ermöglichen die Lagerung und Handhabung entzündbarer, brandfördernder und giftiger Stoffe im Innen- und Außenbereich. Sie sind 90 Minuten von innen und außen feuerbeständig. Mit einem Auffangvolumen von 200l bzw. 1000l eignen sich die Container zur ordnungsgemäßen Lagerung von 200l-Fässern bzw. 1000l-IBC´s.

Sicherheitsschränke


Sicherheitsschränke bei Wagner

Um Ihnen die sichere und vorschriftsgemäße Lagerung von Gefahrstoffen in Arbeitsräumen zu gewährleisten, bietet Wagner Ihnen eine große Vielfalt unterschiedlicher Sicherheitsschränke an. Wodurch sich die Schränke im Wesentlichen unterscheiden und welcher Schrank der Passende für Sie ist, erläutern wir Ihnen hier im Näheren.

 

Was ist ein Sicherheitsschrank?

Ein Sicherheitsschrank soll die sichere Aufbewahrung von brennbaren Flüssigkeiten, Chemikalien, Giften oder Druckgasflaschen gewährleisten. Je nach Spezialisierung unterscheidet man zwischen folgenden Arten von Sicherheitsschränken:

  • Säuren- und Laugenschränke

diese dienen zur sicheren Lagerung von nicht entzündlichen, ätzenden Flüssigkeiten und Giftstoffen

  • Chemikalien- und Giftschränke

schützen den Mensch und die Umwelt vor gewässergefährdenden und giftigen Flüssigkeiten

  • Brandschutzschränke

schützen den Inhalt des Schrankes von außen vor Feuer und verhindern so eine schnelle Brandausweitung oder Explosionen

  • feuerbeständige Fassschränke

zur Lagerung von Fässern mit brennbaren Flüssigkeiten Umweltschränke und Pflanzenschutzmittelschränke zur sicheren Lagerung wassergefährdender und nicht entzündlicher Gefahrstoffe wie z.B. Säuren, Laugen, Gifte und chemische Stoffe wie Pflanzenschutzmittel

  • Lithium-Ionen-Schränke

für die sichere Lagerung von Energiespeichern, wie Li-Ionen-Akkus oder Batterien

 

Wozu braucht man einen Sicherheitsschrank?

Mit ihm soll verhindert werden, das Gefahrstoffe eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen könnten - sowohl im normalen Arbeitsalltag als auch bei Bränden, da hier die Gefahr besteht, dass die gelagerten Stoffe die Brandausbreitung fördern oder gar zu einer Explosion führen.

 

Ist ein Sicherheitsschrank Pflicht?

Laut DIN EN 14470-1 und der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 510 gelten für die Lagerung von entzündbaren Flüssigkeiten und anderen Gefahrstoffen in Arbeitsräumen besondere Normen und Vorschriften.

 

Rechtliche Grundlagen und Definitionen

Jeder Arbeitgeber - ob Kleinbetrieb oder Großkonzern, ist laut Arbeitsschutzgesetz (§ 5 ArbSchG) zu einer Gefährdungsbeurteilung verpflichtet. Hierbei muss der Arbeitgeber ermitteln, welche Arbeitsschutzmaßnahmen aufgrund der arbeitsbedingten Gefährdungen notwendig sind. Die Beurteilung ist je nach Art der Tätigkeiten vorzunehmen.

Grundsätzlich ist die Lagerung aller Gefahrstoffe in ortsbeweglichen Behältern durch die Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 510 geregelt. Neben Menge und Eigenschaften, sind zu den allgemeinen Schutzmaßnahmen außerdem aufbauende zusätzliche Regelungen zu beachten.

 

Was sind Gefahrstoffe?

Der Begriff “Gefahrstoff” wird in der GefStoffV definiert. Als Gefahrstoff, gelten Stoffe und Gemische die bestimmte Gefährlichkeitsmerkmale aufweisen. Hierzu zählen unter anderem explosionsgefährliche, giftige, umweltgefährdende, krebserzeugende oder ätzende Eigenschaften. Außerdem sind Stoffe, welche aufgrund ihrer chemischen Eigenschaft die Gesundheit oder Sicherheit gefährden auch als Gefahrstoffe zu betrachten. Und auch Stoffe, Gemische und Erzeugnisse aus denen bei der Lagerung gefährliche Stoffe und Gemische entstehen oder freigesetzt werden, zählen zu Gefahrstoffen. Hier tritt eine Gefährdung beispielsweise erst durch überhöhte Temperaturen oder UV-Einstrahlung auf.

 

Was bedeutet Lagern?

In der GefStoffV wird “lagern” wie folgt definiert: “Lagern ist das Aufbewahren zur späteren Verwendung sowie zur Abgabe an andere. Es schließt die Bereitstellung zur Beförderung ein, wenn die Beförderung nicht innerhalb von 24 Stunden nach der Bereitstellung oder am darauf folgenden Werktag erfolgt. Ist dieser Werktag ein Samstag, so endet die Frist mit Ablauf des nächsten Werktages.”

 

Welche Schutzmaßnahmen sind zu beachten?

Laut GefStoffV sind Gefahrstoffe so aufzubewahren, dass sie die menschliche Gesundheit und Umwelt nicht gefährden. Dabei müssen Vorkehrungen getroffen werden, um Missbrauch oder Fehlgebrauch zu verhindern. Die Lagerung muss übersichtlich und geordnet erfolgen. Außerdem müssen Die Lagerbehälter mit Gefahrstoffen ausreichend beschriftet oder gekennzeichnet sein. Es dürfen keine Behälter verwendet werden, durch deren Form oder Bezeichnung der Inhalt mit Lebensmitteln verwechselt werden könnte. Des Weiteren dürfen Gefahrstoffe nicht in der Nähe von Lebensmitteln (Pausenraum, Bereitschaftsraum) gelagert werden. In der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 510 in Kapitel 4 sind die Mindestanforderungen für die Lagerung aller Gefahrstoffe in ortsbeweglichen Behältern geregelt.

Das international harmonisierte GHS-Kennzeichnungssystem ist aufgrund der GHS-Verordnung der EU beim Inverkehrbringen von Gefahrstoffen - seit 01.12.2010 (Stoffe) und 01.06.2015 (Gemische) anzuwenden. Hiervon sind in erster Linie die Lieferanten und Hersteller betroffen, denn Anwender dürfen die nach altem System etikettierten Gebinde aufbrauchen. Doppelte Etikettierungen (alte und neue Kennzeichnungselemente) sind nicht zulässig.

 

In welchen Bereichen wird ein Sicherheitsschrank eingesetzt?

Die Einsatzbereiche von Sicherheitsschränken gestalten sich genauso vielseitig wie die verschiedenen Ausführungen. Sie werden in der Industrie, im Labor, in Universitäten und Krankenhäusern eingesetzt. Man findet Sicherheitsschränke in jedem Arbeitsbereich, in dem mit Gefahrstoffen gearbeitet wird.

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Sicherheitsschrank und einem Gefahrstoffschrank? Unterscheiden sich auch Chemikalienschränke und Säuren- und Laugenschränke?

Bei der sicheren Lagerung von Gefahrstoffen, spricht man von Sicherheitsschränken oder Gefahrstoffschränken. Doch was ist eigentlich der Unterschied? “Sicherheitsschrank” ist ein Oberbegriff, für verschiedene Arten von Lagerschränken mit bestimmten Sicherheitsmerkmalen. Sicherheitsschränke können sowohl Tresore als auch Gefahrstoffschränke oder Brandschutzschränke sein. Im Gefahrstoffbereich kann man die Sicherheitsschränke außerdem nach den darin zu lagernden Materialien unterscheiden, z.B. Chemikalienschränke oder Säure- und Laugenschränke.

Gefahrstoffschränke hingegen bezeichnen explizit die Sicherheitsschränke, die zur Lagerung von Gefahrstoffen am Arbeitsplatz sind. Hierbei kann es sich sowohl um entzündbare Flüssigkeiten, wassergefährdende Stoffe als auch um andere Gefahrstoffe handeln. Gefahrstoffschränke zeichnen sich vor allem durch die besonders massive Bauweise sowie durch eine spezielle Ausstattung wie z.B. Auffangwannen, Auszugsböden etc., die zur sicheren Lagerung von Gefahrstoffen dient, aus.

Gefahrstoffschränke mit einer Feuerwiderstandsklasse nennt man Brandschutzschränke. Diese verwendet man, wenn unter den Gefahrstoffen entzündliche Flüssigkeiten oder brennbare Materialien sind. Je nach Ausführung bieten die Brandschutzschränke mit integriertem Brandschutz für 30 Minuten (Gefahrstoffschränke Typ 30 / F 30) oder für 90 Minuten (Gefahrstoffschränke Typ 90 / F 90) Schutz vor äußerlicher Brandeinwirkung. Dies ist bei einem Brandfall enorm wichtig, um die Brandausbreitung nicht zu fördern und Explosionen zu verhindern. Bei Brandschutzschränken ist aber nicht nur die robuste Bauweise wichtig, auch verfügen diese über eine automatisch schließende Türmechanismen,welche auf eine erhöhte Temperatur reagieren und im Brandfall den Schrank automatisch verschließen.

Ein Chemikalienschrank ist speziell für die Lagerung von wassergefährdenden, gesundheitsschädlichen oder giftigen Gefahrstoffen ausgelegt. Chemikalienschränke bestehen meist aus einer stabilen Stahlblech-Konstruktion und verfügen im Inneren über flexible Aufteilungskonzepte. Die sichere und komfortable Entnahme der gelagerten Stoffe wird durch Tablarauszüge ermöglicht. Des Weiteren werden Tropfmengen und Leckagen von Kunststoff-Auffangwannen aufgenommen. Die Schränke verfügen außerdem über Sichtfenster, welche beim schnellen Auffinden der richtigen Chemikalie helfen.

Säuren- und Laugenschränke sind aus hochresistenten Materialien wie z.B. Polyethylen oder Melaminharz-beschichtetem Stahlblech konstruiert, damit wassergefährdende, nicht entzündbare Flüssigkeiten, Giftstoffe, Säuren und Laugen sicher und gesetzeskonform gelagert werden. Das Material des Schrankes ist deshalb wichtig, weil Metalle zu Korrosion neigen. Dies bedeutet, dass sie sich durch das Oxidieren des Materials schrittweise zersetzen. Dieser Prozess wird von Säuren und Laugen beschleunigt. In der Regel sind die Fachböden im Schrank in der Höhe verstellbar und integrierte Auffangwannen sorgen für die Sicherheit bei der Nutzung.

 

Gibt es etwas, was man beim Aufstellen oder Einräumen des Schrankes zu beachten hat?

Das Wichtigste bei der Lagerung von Gefahrstoffen ist immer die Sicherheit von Mensch und Umwelt. Daher gilt es auch einen geeigneten Aufstellort zu wählen, mit dem Sie beides nicht gefährden. Falls Sie mehr als nur einen Schrank mit entzündbaren Medien im Raum aufstellen möchten, müssen diese eine Widerstandsfähigkeit von 90 Minuten besitzen. Lagern Sie im Schrank nur das, wofür er geeignet ist. Beachten Sie auch, dass Laugen und Säuren niemals im selben Schrank aufbewahrt werden dürfen. Die einzige Ausnahme hierbei stellen Kombischränke mit getrennter Lagerung dar.

 

Wie ist ein Sicherheitsschrank aufgebaut?

Nicht nur die Konstruktion, sondern auch die Prüfung von Sicherheitsschränken ist in den europäischen Normen EN 14470-1 (VbF-Schränke) und EN 14470-2 (Gasflaschenschränke) geregelt.

Zu den wesentlichen Komponenten gehören der Innenkorpus, welcher wahlweise aus Holz oder Metall gefertigt ist, eine Brandschutzisolierung, Zwangsschließmechanismen für Türen im Brandfall (allerdings nicht bei Gasflaschenschränken), Zu- sowie Abluftventile mit einer Schmelzsicherung und Brandschutzdichtungen an Türen. Optional verfügen Sicherheitsschränke außerdem über einen Erdungsanschluss. Handelt es sich bei dem Modell, um einen Sicherheitsschrank für brennbare Stoffe, ist er meist mit Regalböden oder Vollauszügen ausgestattet, zur sicheren Lagerung der Chemikalien. Bodenauffangwanne können außerdem ergänzt werden, um gefährliche Leckagen zu vermeiden.

Des Weiteren unterscheidet man Sicherheitsschränke für Druckgasflaschen. Diese dienen sowohl für die Unterbringung von Druckgasflaschen als auch für die Anschlussarmaturen dieser. Um die Medien zu entnehmen, bohrt man an die vorgegeben Stellen Durchführungen in die Schränke. Hierdurch werden dann metallische Rohrleitungen verlegt, die brandschutztechnisch versiegelt sein müssen. Viele Ausführungen der Druckgasflaschenschränke verfügen über Rampen, die das Bestücken des Schrankes ermöglichen, ohne die Brandschutzdichtungen zu beschädigen.

 

Müssen Sicherheitsschränke geprüft werden?

Ja, das müssen sie. Nach §§3 und 10 Betriebssicherheitsverordnung, sowie nach DIN EN 14470 müssen Sicherheitsschränke regelmäßig durch eine befähigte Person geprüft werden. Dabei wird der Fokus auf folgende Merkmale gelegt:

  • Zustand der Brandschutzventile

  • Zustand der Brandschutzisolierung

  • Zustand der Brandschutzdichtungen

  • Zustand der Scharniere

  • Funktionsfähigkeit der Türschließung

  • Zustand des Korpus (Korrosion)

  • Einhaltung der Ex-Bereiche

  • Messung des Abluftvolumenstromes (bei technischer Ablüftung)

 

Regelmäßige Gefahrstoffschulungen

Die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen, die mit Gefahrstoffen umgehen, sollten regelmäßig und umfangreich geschult werden. Drohende Risiken und ein hohes Verantwortungsbewusstsein bleiben so stets im Hinterkopf und können nicht in Vergessenheit geraten.

 

Welche Vorteile bietet die Lagerung von Gefahrstoffen in Sicherheitsschränken?

Zum einen liegt ein ganz klarer Vorteil bei der Verwendung von Sicherheitsschränken bei der Erfüllung der Anforderungen des Brand- und Explosionsschutzes. Aber auch der innerbetriebliche Transport von Gefahrstoffen wird reduziert, wodurch auch die Risiken im Umgang mit diesen abnehmen.

 

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